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Olight Taschenlampen Olight Taschenlampen

Olight Taschenlampen

Die Nische der kompakten High-End LED Taschenlampen war lange Zeit allein von der chinesischen Firma Fenix besetzt. Fenix ist bei Insidern bekannt für seine kleinen, robusten, schwarzen Taschenlampen aus Luftfahrt Aluminium. Doch dann kam Olight, ein Mitbewerber aus dem eigenen Land.

Olight hat das Fenix-Erfolgsrezept aus meiner Sicht bisher nachgeahmt, wie keine andere Firma. Optisch erinnern inbesondere die ersten Olight-Modelle, die Olight T10 (1 x CR123) und die Olight T15 (1 x AA), an die Fenix P2D (1 x CR123) und die Fenix L1D (1 x AA). Auch die Olight T20 (2 x CR123) war sicherlich irgendwie als Gegenstück zu Fenix P3D gedacht, sie konnte jedoch bereits mit einigen interessante Besonderheiten aufwarten.

Olight LED Taschenlampen haben mittlerweile auch ihren Weg auf den deutschen Markt gefunden. Insofern stellt sich für den einen oder anderen Käufer sicher die Frage "greife ich zu Olight, oder zu Fenix". Insbesondere, weil Olight Taschenlampen im Moment ca. 20% günstiger angeboten werden, als vergleichbare Fenix-Modelle.

Ich habe die Olight T10 und die Olight T20 selber in der Variante mit leuchtstarker Cree Q5 LED getestet. Der wesentliche Unterschied zu Fenix ist vor allem das Bedienkonzept: Die unterschiedlichen Helligkeitsstufen werden bei Fenix über das Antippen des Druckknopfs am Lampenende in Kombination mit dem Drehen des Lampenkopfes (schaltet in den Turbomodus = hellste Stufe) erreicht.

Die oben genannten Olight Modelle werden zwar auch über einen Druckknopf am Lampenende eingeschaltet, die Einstellung der Helligkeitsstufen erfolgt jedoch nur über das Drehen des Lampenkopfes. Das führt dazu, dass in der Regel zwei Hände benötigt werden, um die Helligkeit der Olight Taschenlampen umzuschalten, während die zweite Hand bei Fenix lediglich für die Umschaltung in den Turbo-Modus notwendig ist.

Über die Tippfunktion auf den Druckknopf am Lampenende werden bei Olight Taschenlampen die Sonderfunktionen SOS und Stroboskop aktiviert. Die zuletzt eingestellte Helligkeit wird nach dem nächsten Einschalten der Lampe reaktiviert, solange die Batterien oder Akkus nicht zwischendurch entfernt wurden.

Die Olight Taschenlampen der o.g. Serien können in ihren neuesten Versionen offenbar auch mit Lithium Ionen Akkus (T10 und T20: 16340 und T15: 14500) umgehen und präsentieren sich damit entsprechend leuchtstark.

Olight T20

Ein weitere Unterschied zu den vergleichbaren Fenix-Modellen besteht bei Olight in dem kombiniert glattem (SMO, smooth) und strukturiertem (OP, orange peel) Reflektor. Dieses System soll einen intensiven Spot mit einer gleichmäßigen Lichtverteilung im Außenbereicht des Lichtstrahls kombinieren. Fenix bietet nur entweder glatte (SMO) oder strunkturierte (OP) Reflektoren an.

Mit der Olight M20 Warrior hat der Hersteller mittlerweile eigenen Akzente gesetzt. Die M20 ist eine taktische Taschenlampe, die unter anderem mit Lithium Ionen Rundzellen vom Typ 18650 betrieben werden kann. Sie erreicht mit ihrer Cree R2 LED laut Hersteller eine maximale Helligkeit von 250 Lumen.

 

LED-Taschenlampen.info: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Fenix hat mit seinem Schaltmechanismus aus meiner Sicht die Nase eindeutig vorn. Ich hatte bereits eine neue Olight T10, wo der Drehschalt-Mechanismus ganz versagte. Mit einer Fenix bin ich auch schneller, wenn es es darum geht, in die maximale Helligkeit zu schalten. Einmal den Lampenkopf drehen, Turbo ist aktiviert.

Bei einer Olight-Taschenlampe werden auch schon mal Helligkeitsstufen übersprungen, wenn man nicht genau aufpasst. Oder man verdreht den Lampenkopf versehentlich und wechselt so die Helligkeit. Der SMO/OP-Kombinationsreflektor der Olights ist meiner Ansicht nach nicht schlecht, aber ich würde bei einer LED Taschenlampe dieser Art (EDC, every day carry = immer dabei) stets einen durchgängig strukturierten OP-Reflektor bevorzugen, der für einen weniger intensiven Spot und eine möglichst gleichmäßige Lichtverteilung sorgt.

Olight M20 Warrior

Wer mit den genannten Dingen leben kann, der bekommt mit dem Kauf einer Olight-Taschenlampe auf jeden Fall ein Produkt der Spitzenklasse. Ich selber habe noch die Olight T20 im Einsatz. Es ist unglaublich, wie robust diese Taschenlampe ist. Man spürt beim Anfassen die Qualität. Die Olight M20 Warrior darf derzeit sogar zur Spitzengruppe der verfügbaren, taktischen LED-Taschenlampen gezählt werden. Ich denke, wir werden noch einiges von Olight hören.

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